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Zähler (Objekt)

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie für Ihre Objekte Zähler anlegen und Zählerstände erfassen.

Zähler (Objekt)

Über den Reiter „Zähler“ kann für das Objekt ein Zähler und die entsprechenden Zählerstände erfasst werden.

  • Zähler, die das gesamte Objekt betreffen wie z. B. Allgemeinstromzähler, werden im Objekt angelegt.

  • Zähler für einzelne Einheiten, wie z. B. Wohnungswasser oder Wärmemengenzähler, werden in der jeweiligen Einheit angelegt.

In einem Zähler werden alle bisher erfassten Zählerstände chronologisch angezeigt.

  • Über den Button „+ Zählerstand erfassen“ können jederzeit neue Zählerstände für den entsprechenden Zähler erfasst und mit Fotos dokumentiert werden.

Zähler und Zählerstände des Objektes werden bspw. für die digitale Betriebskostenabrechnung von Immodio verwendet.

Zähler anlegen

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Neuen Zähler anlegen

Über den Button "Zähler anlegen" kann ein neuer Zähler hinzugefügt werden.

2

Zählerdaten eingeben

Im folgenden Fenster können die Daten zum jeweiligen Zähler erfasst werden.

Feld
Erklärung

Zählerart

Wählen Sie die Zählerart über die bereitgestellte Dropdown-Liste aus. Ihnen stehen dabei verschiedene Optionen wie Kaltwasser, Warmwasser oder Wärmemengenzähler zur Verfügung. Achten Sie auf eine sorgfältige Auswahl, da diese Angabe für die Betriebskostenabrechnung über Immodio relevant ist. Sie können auch händisch eigene Zählerart festlegen, die nicht in der vorausgewählten Liste enthalten ist. Bei diesen eigenen Zählerarten ist jedoch keine automatisierte Betriebskostenabrechnung möglich.

Zählernummer (optional)

Die Zählernummer ist die eindeutige Kennzeichnung eines Zählers und befindet sich in der Regel direkt auf dem Zähler. Sie ermöglicht eine klare Zuordnung und ist in der Regel bei der Übermittlung von Zählerständen an den Energieversorger oder Netzbetreiber erforderlich.

Standort (optional)

Der Standort beschreibt die genaue Lage des Zählers innerhalb eines Objektes oder einer Einheit (z.B. Heizungskeller erster Schaltschrank). Diese Angabe erleichtert das Auffinden des Zählers bei Ablesungen oder Wartungsarbeiten.

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Zähler anlegen

Mit einem Klick auf „Anlegen“ wird der Zähler in Immodio angelegt.

Zählerstand erfassen

1

Neuen Zählerstand erfassen

Mit einem Klick auf „+ Zählerstand erfassen“ öffnet sich ein Fenster zum Erfassen eines Zählerstands.

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Ablesedaten eingeben

Hier geben Sie das Datum der Ablesung sowie den abgelesenen Zählerstand ein. Der Zählerstand wird als numerischer Wert mit idR. drei Nachkommastellen erfasst. Hinterlegen Sie zudem die passende Mengeneinheit des Zählerstands (z. B. m³ oder kWh).

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Zählerstand erfassen

Mit einem Klick auf „Erfassen“ wird der Zählerstand in Immodio erfasst. Bereits erfasste Zählerstände können jederzeit über den Button "Zählerstand bearbeiten" angepasst werden.

Zählerwechsel

Bei einem Zählerwechsel dokumentieren Sie zunächst der Schlussstand des ausgebauten Zählers und legen dann den neu eingebauten Zähler an, für welchen Sie den Anfangsstand als Zählerstand festhalten, falls dieser nicht "0" als Anfangsstand hat.

Erfassen Sie für Ihre interne Dokumentation beide Zählernummern.

Übersicht der Zählerarten

In Immodio können unterschiedliche Zählerarten hinterlegt werden. Wählen Sie die Zählerart danach aus, was das Gerät tatsächlich misst und in welcher Mengeneinheit der Wert angezeigt wird.

Zählerart
Was wird erfasst?
Typischer Einsatz
Einheit und abzulesender Wert
Wichtige Hinweise

Allgemein Strom

Strom, der nicht einer einzelnen Miet- oder Gewerbeeinheit zugeordnet ist sondern den Stromverbrauch des Objektes misst.

Treppenhaus- und Flurbeleuchtung, Außenbeleuchtung, gemeinschaftliche Kellerräume, Waschküche, Aufzug oder andere gemeinschaftlich genutzte Anlagen.

kWh.

Ordnen Sie diesen Zähler dem gesamten Objekt oder Gebäude zu. Wohnungsstrom darf nicht als Allgemeinstrom erfasst werden. Der Betriebsstrom einer zentralen Heizungsanlage gehört grundsätzlich zu den Heizkosten und sollte nicht nochmals im Allgemeinstrom enthalten sein.

E-Ladestation / Wallbox

Die elektrische Energie, die zum Laden eines Elektrofahrzeugs verwendet wird.

Private oder gemeinschaftlich genutzte Wallboxen, Stellplätze, Tiefgaragen sowie Ladepunkte für Mieter, Beschäftigte oder Dienstfahrzeuge.

kWh

Bei einer Wallbox mit mehreren Nutzern muss zusätzlich nachvollziehbar sein, welcher Ladevorgang zu welchem Nutzer oder Fahrzeug gehört, beispielsweise über RFID-Karten oder ein Abrechnungssystem.

Werden gemessene Verbräuche gegenüber Mietern oder anderen Nutzern abgerechnet, muss die verwendete Messeinrichtung die mess- und eichrechtlichen Anforderungen erfüllen.

Gartenwasser

Leitungswasser, das ausschließlich außerhalb des Gebäudes verwendet wird.

Gartenbewässerung einer einzelnen Einheit, eines Mietergartens oder einer eindeutig zugeordneten Außenfläche.

Der Hauptwasserzähler erfasst das Gartenwasser weiterhin als bezogenes Frischwasser. Ein Gartenwasserzähler kann lediglich dazu dienen, diese Menge bei der Berechnung der Abwassergebühren abzuziehen.

IdR. müssen Zähler angemeldet, ordnungsgemäß eingebaut und gültig geeicht sein.

Gartenwasser (Gemeinschaft)

Wasser für gemeinschaftlich genutzte Gärten und Außenanlagen, das nicht in die Kanalisation gelangt.

Bewässerung gemeinsamer Grünflächen, Innenhöfe, Vorgärten oder gemeinschaftlicher Außenanlagen.

Dieser Zähler sollte dem Objekt zugeordnet werden.

Die spätere Verteilung der verbleibenden Kosten erfolgt nach dem für das Objekt geltenden Umlageschlüssel.

Gas

Das Volumen des durch den Zähler geflossenen Gases.

Zentralheizung, Gasetagenheizung, gasbetriebene Warmwasserbereitung oder andere Gasverbraucher.

Der Gaszähler zeigt normalerweise keine Kilowattstunden an. Für die Lieferabrechnung wird das gemessene Gasvolumen mithilfe von Brennwert und Zustandszahl in kWh umgerechnet.

Bei einer Zentralheizung wird der Gaszähler dem Objekt zugeordnet, bei einer Gasetagenheizung der jeweiligen Einheit.

Heizkosten-verteiler

Den relativen Wärmeverbrauch eines einzelnen Heizkörpers.

Heizkörper in Wohnungen oder Gewerbeeinheiten, wenn keine wohnungsweisen Wärmemengenzähler vorhanden sind.

Geräteabhängige Verbrauchseinheiten ohne physikalische Energieeinheit. Erfassen Sie zusätzlich den "Faktor" den Sie von Ihrer Sanitärfirma erhalten.

Ein Heizkostenverteiler misst keine Wärme in kWh. Seine Werte dienen dazu, den Verbrauch eines Heizkörpers im Verhältnis zu den übrigen Heizkörpern zu bewerten. Legen Sie jeden Heizkostenverteiler mit seiner eigenen Gerätenummer und möglichst mit einer eindeutigen Raum- oder Heizkörperbezeichnung an. Werte verschiedener Gerätetypen oder Bewertungssysteme dürfen nicht ungeprüft miteinander verglichen werden.

Kaltwasser

Das Volumen des verbrauchten kalten Leitungswassers.

Hauptwasserzähler eines Gebäudes sowie Wohnungs- oder Gewerbezähler zur verbrauchsabhängigen Zuordnung.

Prüfen Sie, ob es sich um einen Hauptzähler oder einen Unterzähler handelt. Der Hauptzähler umfasst normalerweise auch Wasser, das später zentral erwärmt oder als Gartenwasser verwendet wird. Kaltwasser dient häufig zugleich als Grundlage für die Berechnung der Schmutzwassermenge.

Öl

Je nach Gerät entweder den fortlaufenden Heizölverbrauch oder den aktuellen Bestand im Öltank.

Zentralheizungen und andere mit Heizöl betriebene Anlagen.

Liter Prüfen Sie, ob das Gerät einen kumulierten Verbrauch oder einen aktuellen Tankinhalt anzeigt.

Bei einem fortlaufenden Ölzähler ergibt sich der Verbrauch aus der Differenz zweier Zählerstände. Bei einer Tankbestandsmessung gilt dagegen: Anfangsbestand + Lieferungen − Endbestand = Verbrauch. Dokumentieren Sie außerdem sämtliche Lieferungen und achten Sie darauf, dass Anfangs- und Endbestand desselben Abrechnungszeitraums nach derselben Methode ermittelt wurden.

Pellet Tracker

Den Füllstand eines Pelletlagers und daraus abgeleitete Verbrauchs- oder Reichweitenwerte.

Pelletbunker und Sacksilos von zentralen Pelletheizungen.

Je nach Gerät oder App beispielsweise kg, t, Prozent oder ein berechneter Bestand.

Ein Pellet Tracker ist in erster Linie ein digitaler Füllstandsmesser und kein klassischer fortlaufender Verbrauchszähler. Der Verbrauch wird aus Veränderungen des Lagerbestands und eingetragenen Lieferungen abgeleitet. Verwenden Sie geschätzte Füllstandswerte nicht ungeprüft als alleinige Grundlage einer verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung.

Strom

Die bezogene elektrische Energie einer Wohnung, Gewerbeeinheit oder technischen Anlage.

Wohnungsstrom, Gewerbestrom, Unterzähler, Wärmepumpen, technische Anlagen oder andere eindeutig abgegrenzte Verbraucher.

kWh

Bei digitalen Zählern bezeichnet 1.8.X üblicherweise den gesamten Strombezug. Mehrtarifzähler können zusätzliche Register besitzen. Einspeisewerte, beispielsweise 2.8.X bei einer Photovoltaikanlage, dürfen nicht mit dem Strombezug verwechselt werden. Dokumentieren Sie bei mehreren Registern eindeutig, welches Register abgelesen wurde bspw. mit einem Foto.

Warmwasser

Das Volumen des verbrauchten warmen Wassers.

Warmwasserzähler in Wohnungen oder Gewerbeeinheiten bei einer zentralen Warmwasserversorgung.

Ein Warmwasserzähler misst nur die Wassermenge und nicht die zum Erwärmen benötigte Energie. Er ist deshalb nicht mit einem Wärmemengenzähler für die Warmwasserbereitung gleichzusetzen.

Wärme-mengenzähler (Heizung)

Die tatsächlich übertragene thermische Energie eines Heizkreises. Dazu werden unter anderem der Durchfluss sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf berücksichtigt.

Wohnung, Gewerbeeinheit, Fußbodenheizkreis, etc.

Je nach Gerät kWh oder MWh. Übernehmen Sie immer die auf dem Display angezeigte Einheit.

Wärmemengenzähler messen im Gegensatz zu Heizkostenverteilern eine physikalische Energiemenge. Prüfen Sie vor der Eingabe unbedingt die Einheit: 1 MWh entspricht 1.000 kWh. Werden in einem Gebäude Heizkostenverteiler und Wärmemengenzähler parallel verwendet, kann eine getrennte Erfassung der unterschiedlichen Nutzergruppen erforderlich sein.

Wärme-mengenzähler (Warmwasser)

Die thermische Energie, die für die zentrale Erwärmung des Warmwassers eingesetzt wird.

Meist zentral an der Warmwasserbereitungsanlage (Zentralheizung) angebracht, um den Energieanteil für Warmwasser vom Energieanteil für die Raumheizung zu trennen.

Je nach Gerät kWh oder MWh.

Dieser Zähler wird normalerweise dem Objekt für die zentrale Heizungsanlage zugeordnet. Er misst nicht die von einer einzelnen Wohnung verbrauchte Warmwassermenge, sondern die zur Warmwasserbereitung eingesetzte Wärmeenergie der Zentralheizung.

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